Saison

Saison 2025/2026

Foto: Piotr Markowski

25. April 2026 Stadtkirche St. Veit 19 Uhr

Dafô Quartett Jubiläum und Fryderyk-International Music Award 2025

Justyna Duda-Krane und Danuta Augustyn, Violine, Aneta Dumanowska-Bogacz, Viola, Anna Armatys-Borelli, Violoncello

Mozart-Szymanowski-Schulhoff-Penderecki

Das erste weibliche Streichquartett in Polen. Es besteht seit 1993. Es wurde zweimal mit dem Fryderyk-Preis für Aufnahmen polnischer Musik des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet, darunter für Streichquartette von G. Bacewicz, T. Baird, K. Penderecki, H. M. Górecki, K. Meyer und P. Szymański. Das Dafo Quartett ist seit Beginn seines Bestehens von der Aufführung zeitgenössischer Musik fasziniert und hat hierfür zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Das Repertoire des Quartetts umfasst neben zeitgenössischer Musik auch Kammermusikwerke aus verschiedenen Epochen sowie Quintette, Sextette, Oktette und Konzerte für Quartett und Orchester. Das Dafo Quartett ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Foto: Irène Zandel

27. Juni 2026 Stadtkirche St. Veit 19 Uhr

Amelio Trio (Deutscher Musikwettbewerb 2024, ARD-Wettbewerb 2023)

Johanna Schubert, Violine, Merle Geißler, Violoncello, Philipp Kirchner, Klavier

Haydn-Ives-Brahms (SWR-Mitschnitt)

Das Amelio Trio hat sich als eines der führenden jungen Kammermusikensembles seiner Generation etabliert. Gegründet 2012 beeindruckt das Trio seither durch sein unverwechselbares Zusammenspiel und seine musikalische Energie, die sie in mehr als einem Jahrzehnt gemeinsamen Musizierens perfektioniert haben.

Nominiert von der Elbphilharmonie/Laeiszhalle Hamburg, der Philharmonie Köln, dem Barbican Centre und der Philharmonie du Luxembourg wurde das Amelio Trio zum ECHO Rising Star der Saison 2026/27 gekürt – verbunden mit Auftritten in den bedeutendsten Konzertsälen in ganz Europa.

Der Einstieg in seine wachsende internationale Karriere gelang dem Ensemble durch jüngste Wettbewerbserfolge, darunter der 2. Preis des renommierten ARD Musikwettbewerbs 2023 in München, der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2024, sowie der 1. Preis des Schumann Kammermusikwettbewerbs 2022. 2023-25 ist es zudem Ensemble in Residence des ProQuartett – Centre Européen de Musique de Chambre in Paris.

Ihre Debüt-CD Time in Flux erscheint im Sommer 2025 bei GENUIN.

Foto: Thomas Ceska

25. Juli 2026  Stadtkirche St. Veit 19 Uhr

Hanke Brothers

Sonderkonzert in Kooperation mit dem Kulturwerk Waldenbuch und dem Museum für Alltagskultur

Programm wird später mitgeteilt

Saison 2026/2027

Foto: Conrad Schmitz

Samstag, 26. September 2026 19 Uhr Stadtkirche St.Veit

Ensemble il capriccio

Friedemann Wezel und Dietlind Mayer – Violine, Gunter Teuffel und Charlotte Dibbern – Viola, Alessandro Palmeri und Dmitri Dichtiar- Violoncello

Aufbruch und Vollendung

Brahms Sextett B-Dur Op.18 – Schubert Streichquintett C-Dur Op.posth. 163 D956

Das Ensemble il capriccio hat sich zu einem sehr individuellen Klangkörper mit einer ganz eigenen Sprache hin entwickelt. Dies wird unmittelbar spürbar in der Art, wie sie gemeinsam Musik verstehen und umsetzen, wie sie sich ergänzen und inspirieren und auf der Bühne mit einander kommunizieren. Die einzelnen Mitglieder leben zwar weit verstreut im mittel-europäischen Raum, finden sich aber zu regelmäßigen und intensiven Arbeitsphasen und Konzertprojekten zusammen.

Die Mitglieder des Ensembles, die sich alle seit ihrem Studium intensivst mit historisch informierter Aufführungspraxis beschäftigen, sind allesamt herausragende Musiker internationaler Ensembles und Orchester oder lehren an Musikhochschulen.

„il capriccio entlockt den Streichinstrumenten eine weite Palette von Klangschattierungen und zeigt die neue Bedeutung der Klangfarbe in der frühen Romantik: Sie ist nun nicht mehr nur ein tonmalerisches Accessoire, sondern ein Element der Struktur.(…) Auf dieser CD stellt sich ein begeisterndes junges Ensemble vor, dem man eine große Zukunft wünscht.“ (Das Orchester)

„Man kann resümieren: der Abend war ein Geschenk, der jugendliche Schwung von Musik und Interpreten setzte den Teil der Seele in Schwingung, in dem die Musik wohnt.“ (NMZ)

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Foto: Jörg Sander

Samstag, 28. November 2026 19 Uhr Stadtkirche St. Veit

La protezione della Musica

Francesco Bellotto | Barocktrompete Jeroen Finke | Bariton & Leitung Felicia Graf | Barockvioline Janina Knoblich | Barockcello Tobias Tietze | Barocklaute Lisa Bork | Haussdörffer-Orgel

Frohlocket und jauchzet!

Hochbarocke Weihnachtsmusik aus dem Umfeld Bachs für Trompete, Gesang, Streicher und Orgel.

Mit dem Ausruf „Jauchzet, frohlocket“ beginnt die wohl bekannteste Weihnachtsmusik von Johann Sebastian Bach, das „Weihnachtsoratorium“, und der heute bekannteste Komponist der Barockzeit steht auch im Mittelpunkt des Konzerts am ersten Adventswochenende in der Kirche St. Veit in Waldenbuch.

Das Ensemble für historische Aufführungspraxis „La Protezione della Musica“ unter der Leitung von Bariton Jeroen Finke musiziert Klassiker aus dem Schemelli-Gesangbuch und Orgelmusik sowie eine Arie aus dem Weihnachtsoratorium von Bach, ergänzt diese jedoch um weitgehend unbekannte Werke aus dem Umfeld Bachs.

So erklingen Werke des Dresdner Hofkapellmeisters von August dem Starken, Johann Christoph Schmidt, des berühmten Lautenisten Silvius Leopold Weiss und des Leipziger Universitätsmusikdirektors Johann Gottlieb Görner. Auch erklingen zwei Kantaten von Georg Philipp Telemann und Christoph Graupner, die man sich beide in Leipzig lieber als neue Thomaskantoren gewünscht hätte.

Freuen Sie sich auf abwechslungsreichen, hochbarocken musikalischen Reichtum mit jungen Spezialisten an Naturtrompete, Violine, Cello, Laute, Orgel und Gesang.

Foto: Andrej Grilc

Samstag, 30. Januar 2027 19 Uhr Stadtkirche St. Veit

Kreisler Trio Wien

Bojidara Kouzmanova-Vladar, Violine Axel Kircher, Viola Luis Zorita, Violoncello

Künstlerleben

Schubert-J.Strauß-Dvorak-Elgar-Chaplin-Kreisler

Die Streichtrios von Schubert, Dvorak, Kreisler, Elgar, J.Strauß und C. Chaplin oszillieren zwischen eleganter, volkstümlicher Beschwingtheit und leichter, wienerisch gefärbter Melancholie – dieses Programm zeichnet das Leben von Fritz Kreisler nach, dem Namensgeber des Kreisler Trios.

Das KREISLER TRIO WIEN wird 2027 das 20jährige Jubiläum seines Bestehens feiern! Dank seiner charakteristischen Musizierkultur und exzellenten Qualität ist es heute eines der herausragenden österreichischen Kammermusikensembles.     Der Name ist eine Hommage an den genialen österreichischen Geiger und Komponisten Fritz Kreisler, dessen humanistisches Weltbürgertum, künstlerische Eleganz und musikalischer Tiefgang für uns eine andauernde Inspiration darstellen.
Neben Auftritten im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, im Wiener Konzerthaus, dem Grafenegg-Festival, der Styriarte Graz, dem Festival Allegro Vivo sowie bei namhaften Festivals in ganz Europa und mehreren Rundfunkmitschnitten wurden 2011 die Streichtrios op.11 von I.J.Pleyel auf CD aufgenommen.
2018 ist bei Paladino-Records unsere Mozart-CD mit dem Divertimento KV 563 und dem Horn-Quintett KV 407 erschienen und wurde in den internationalen Fachmedien mit begeisterten Kritiken besprochen. Seit Juni 2021 ist eine weitere CD-Aufnahme mit der Serenade von E.v.Dohnanyi und dem Septett von L.v.Beethoven bei Paladino-Records erhältlich.

Foto: Ronny Zimmermann

Samstag, 20. März 2027 19 Uhr Stadtkirche St. Veit

Duo Violoncello und Klavier

Lionel und Demian Martin

Meisterwerk und Improvisation

Schumann-Beethoven-Rachmaninoff

Lionel Martin zählt zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Anne-Sophie Mutter bezeichnet ihn als „einen wunderbar sensiblen, spontan reagierenden und großartigen Imaginationskünstler“. Er ist Preisträger der Budapest International Cello Competition (2025), Gewinner des Suggia Award (Porto, 2024) sowie erster Preisträger des Wettbewerbs Ton & Erklärung (Hannover, 2022). Seit 2017 ist er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und konzertiert regelmäßig mit ihr in bedeutenden Sälen wie der Elbphilharmonie, der Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein, dem KKL Luzern, dem Teatro Colón und der Carnegie Hall. Als Solist trat er u. a. mit dem SWR Symphonieorchester, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der NDR Radiophilharmonie, dem Gürzenich-Orchester und dem Hungarian National Philharmonic Orchestra auf. Seine Debüt-CD mit John Taveners The Protecting Veil erschien 2023, eine weitere Einspielung folgte 2024. Er studiert bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Sein Studium wird ermöglicht durch das Arpeggione-Patronat.

Seit Demian Martin  im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspielen begann, improvisiert und komponiert er Musik. Heute gehört Improvisation auf Zuruf des Publikums und in beliebigem Genre zu seinen Aufritten, ebenso wie Konzertmoderation und kabarettistische Formate.
Er erhielt Klavierunterricht bei Janet Wilson (Perth, Australien), Karin Mielich (Tübingen) und Prof. Friedemann Rieger (Stuttgart) sowie Orgelunterricht bei Elisabeth Fröschle, Günther Löw und Prof. Ingo Bredenbach, bevor er 2016 die C-Prüfung zum Kirchenorganisten abschloss. 2017 begann er sein Klavierstudium bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck, das er 2021 abschloss. Es folgte ein Filmmusik- und Sounddesign-Projektstudium ab der Filmakademie Baden-Württemberg. Inzwischen studiert er Künstlerische Klavierimprovisation im Master bei Prof. Noam Sivan an der HMDK Stuttgart, wobei ihn das Erasmus-Programm für ein Jahr in die Improvisationsklasse von Prof. Jean-François Zygel am Conservatoire de Paris geführt hat.
Im Duo mit seinem Bruder, dem Cellisten Lionel Martin, konzertiert er in Deutschland und in der Schweiz und wurde durch den SWR, WDR und durch ARTE ausgestrahlt.

Tabea Zimmermann Viola Photo: Marco Borggreve

Samstag, 26. Juni 2027 19 Uhr Stadtkirche St. Veit

Tabea Zimmermann mit ihren Studierenden

Ein Himmel voller Bratschen

Die Namen der Studierenden und das genaue Programm werden später bekannt gegeben

Benjamin Dale – Wilhelm Friedemann Bach -Béla Bártok – György Kurtág – Yehezkel Braun -Ludwig van Beethoven – Frank Bridge

Tabea Zimmermann zählt zu den bedeutendsten Bratschistinnen unserer Zeit. Als vielseitige Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin prägt sie das internationale Musikleben – mit künstlerischer Integrität, geistiger Unabhängigkeit und einer tiefen inneren Überzeugung.Bereits mit elf Jahren debütierte die aus Südbaden stammende Musikerin in der BerlinerPhilharmonie. Nach Wettbewerbserfolgen in Genf, Paris und Budapest wurde sie mit nur 21 Jahren zur jüngsten Professorin Deutschlands berufen. Heute unterrichtet sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und an der Kronberg Academy.Ein Schwerpunkt ihres Schaffens liegt auf der zeitgenössischen Musik. Zahlreiche Werke von György Ligeti, Wolfgang Rihm, Heinz Holliger, Enno Poppe und anderen wurden ihr gewidmet oder von ihr uraufgeführt. Dabei verbindet sie neue musikalische Ideen mit klassischer Interpretationstradition. Kammermusik ist ihr ebenso wichtig wie das „Play & Lead“-Prinzip: Als Leiterin aus der Mitte des Ensembles arbeitete sie u.a. mit dem Ensemble Resonanz, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Bundesjugendorchester.                   

Als Residenzkünstlerin war sie u.a. beim Royal Concertgebouw Orchestra, bei den Berliner Philharmonikern und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu Gast. Auch mit dem Saint Paul Chamber Orchestra besteht eine enge künstlerische Partnerschaft.Zudem engagiert sie sich kulturpolitisch als Präsidentin der Hindemith-Stiftung, Vorsitzende der Ernst von Siemens Musikstiftung und mit ihrer eigenen David-Shallon-Stiftung. Für ihr Wirken wurde sie vielfach ausgezeichnet – u.a. mit dem Bundesverdienstorden.
                                   

Ein wesentlicher Teil der Beschäftigung mit Musik besteht für Tabea Zimmermann in der Arbeit mit ihren Studierenden: „Der ständige Dialog mit wachen und interessierten jungen Musikern schärft den eigenen Blick. Ich habe große Freude an der gemeinsamen Arbeit, in der musikalische Instinkte hinterfragt und auf eine bewusste Ebene gebracht werden.“

Außerdem ist es wichtig für sie, die eigenen Erfahrungen im Umgang mit dem Instrument, den Partituren und den Kammermusikpartnern an ihre Studenten weiterzugeben. „Besonderes Augenmerk lege ich dabei auf die Zusammenführung musikalischer und interpretatorischer Ideen und deren technischer Ausführung. Hierbei möchte ich die Perfektion im Ausdruck bei weit gefächertem Stilbewusstsein vermitteln.“